Blog-Archive

Was kommt nach den Glückskeksen und dem Stöckelschuh?

Was kommt nach den Glückskeksen und dem Stöckelschuh? Filme von Frauen, Frauen auf Festivals mit und ohne Stöckelschuh – jede(r) erwähnt es, alle schreiben drüber. Aber wie könnte echte Emanzipation aussehen?, Heike-Melba Fendel, Filmkritikerin und Unternehmerin, bezeichnet sich selbst als

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Nur Mut – Die Verleihung des Deutschen Filmpreises 2015

Von Ellen Wietstock Nur Mut Wer hätte das gedacht? Dass von einer Filmpreis-Verleihung mal wieder ein neuer Geist ausgeht, der Hoffnung macht auf einen Aufbruch im deutschen Kino. Im Gegensatz zu den Vorjahren war es showtechnisch eine gelungene Gala mit

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Revolution auf Raten

Revolution auf Raten Von Gabriele Leidloff und Max-Peter Heyne Ein Jahr voller lebhafter Diskussionen über die zunehmende Dynamik der digitalen Revolution geht zu Ende, und es ist abzusehen, dass die Film- und Fernsehbranche auch in 2015 viel und oft über

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Artisten in der Zirkuskuppel: 40 Jahre Regieverband

Vor 40 Jahren wurde in der Kantine der Bavaria Film in München der Bundesverband der FernsehFilmregisseure e.V. gegründet. Heute zählt der BVR mit mehr als 700 Mitgliedern zu den größten Verbänden der Filmbranche. Aus Anlass des Gründungsjubiläums traf die black-box-Herausgeberin

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Förderung essen Produzenten auf

Vor allem die unabhängigen mittleren und kleineren Produzenten, das Gros der Branche, sind in unserem bisherigen Fördersystem entkapitalisiert worden. Dies passierte letztlich nur durch die in Europa ansonsten weitgehend unbekannten geforderten Eigenmittelanteile, die aufgrund des fehlenden heimischen Marktes (Lizenzen müssen im Normalfall zur Finanzierung verwendet werden) nicht mehr recoupt werden konnten. So sind die Produzenten letztendlich in eine Notlage gedrückt worden – das zeigen die aktuellen Studien der Produzentenallianz und der AG Dok. In dieser Notlage fallen dann Entscheidungen über das, was in Deutschland produziert wird, nicht mehr in den kreativen Produktionsfirmen, sondern in anonymen Fördergremien, in denen vor allem die Fernsehanstalten ihr Produkt mitfördern lassen. Die inhaltlichen Entscheidungen fallen darüber hinaus in den Verleihfirmen, in denen sich das Kapital der Branche heute befindet. Damit ist der player in der Branche an die Wand gedrückt worden, der bis vor 10-15 Jahren über die Inhalte entschied, allerdings auch immer das gesamte Herstellungsrisiko hatte. Der unabhängige Produzent, die Produzentin von heute hat im Prinzip nur noch das Herstellungsrisiko, lebt aus der Herstellung. Der Produzent fällt seine Entscheidung für ein bestimmtes Projekt danach, was in den Förderungen geht, was im Sender geht, vor allem aber sieht er zu, wie er am schnellsten wieder an cash flow kommt, weil er nur noch von cash flow zu cash flow hetzt. Das führt zu einer kreativen Stagnation. Auftragsproduktion allerorten.

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black box, ein filmpolitischer Informationsdienst, bietet seit 1982 in konzentrierter Form alle sechs Wochen das, was andere Zeitschriften nicht bieten:

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Kurz: alles über Bewegung und Stillstand, Widerstand und Anpassung des deutschen Films.