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“Ein Intendant kann ein Flaschenhals sein”

Ein Gespräch mit Klaus Keil, dem Intendanten der Filmboard Berlin-Brandenburg GmbH.

Ellen Wietstock: Hat sich Ihrer Meinung nach das Intendantenmodell im Gegensatz zum Gremienmodell bewährt?

Klaus Keil: Die Filmboard GmbH wurde im August 1994 gegründet, wir sind jetzt acht Jahre auf dem Markt. Damals haben Filmbranche und Politik Mut bewiesen, heute wäre so etwas vermutlich gar nicht mehr möglich. Das British Council hat übrigens unser Modell für Großbritannien übernommen. Die Filmboard ist im Gegensatz zum anonymen Gremienmodell personifiziert, man kann den Intendanten persönlich zur Verantwortung ziehen. (Auszug von WP)

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