black box Nummer 302 April 2022

High End – Wer macht das Seriengeschäft?

Unter Filmförderung verstand man ursprünglich einmal die Förderung von Kinofilmen. Klammheimlich schlich sich die Förderung von Fernsehfilmen in die Spruchpraxis der Länderförderer ein – getarnt durch ein Kooperationsmodell. Doch damit nicht genug: 2016 wurde vom Bund der German Motion Picture Fund (GMPF) installiert, ein anfangs mit rund zehn Millionen Euro pro Jahr ausgestatteter Sondertopf zum Zwecke der Herstellung von High End-Serien.

2022 – Eine Berlinale zwischen den Krisen

Kennt man im Ausland mehr als den deutschen Kinderfilm?

Außerdem: Kurzmeldungen, Förderentscheidungen, Einreichtermine für Förderanträge, Preise, Prädikate, Festivals und Veranstaltungen.

  • Wer macht was mit wem?
  • Förderentscheidungen
  • Einreichtermine für Förderanträge
  • Preise und Prädikate für deutsche Filme
  • Festivals und Veranstaltungen.

 

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5. Mai 2022|

black box Nummer 301 Februar 2022

So geht es einfach nicht weiter

Gerade ist die Berlinale zu Ende gegangen. Von politischer Seite waren kämpferische Appelle für das Kino zu hören, für das Filme sehen auf der großen Leinwand. Hört sich gut an, hat aber wenig mit der Arbeit der unabhängigen Verleiher zu tun, die seit Jahren in Deutschland Filmkunst ins Kino bringen. Björn Koll von Salzgeber Medien hat Anfang Februar einen Offenen Brief an Filme-macher/innen und Produzent/innen verfasst (im Wortlaut siehe Seite 4), in dem er klare Worte findet, um die dysfunktionalen Produktions- und Auswertungsstrukturen zu beschreiben. Wir haben nachgefragt, warum es so nicht weiter gehen kann und wie Lösungen aussehen könnten.

Brief des Verleihers Björn Koll (im Februar 2022)

Stellungnahme der AG Verleih zum Medienstaatsvertrag

Fabian – oder der Gang ins Kino

Hybride Filme bei einem hybriden Festival

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1. März 2022|

black box Nummer 300 November 2021

Die Fortschrittsstudie – alles Lüge

Wenn einer eine Studie in Auftrag gibt bzw. diese wesentlich finanziert, dann sollte man sich die Ergebnisse besonders genau anschauen. Fast möchte man bei der Präsentation mit Rio Reiser Alles Lüge rufen, Es ist wahr, aber die Malisa-Stiftung mit Maria Furtwängler und ihrer Tochter ist auf den Zug aufgesprungen, den die Initiative Pro Quote Regie vor sechs Jahren in Bewegung gesetzt und mit Unter den Financiers der Malisa-Stiftung Denn im Ergebnis bleibt hängen: im fiktionalen Bereich ist das Genderverhältnis so gut wie ausgeglichen.

Eine Perle der Filmkultur

FFA-Kinozahlen

Wie steht der deutsche Film da auf europäischer Ebene?

Wie ernst nehmen die Förderer die Sache mit dem Kino?

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8. Februar 2022|

black box Nummer 299 Oktober 2021

Wann ist ein Kinofilm ein Kinofilm?

von Ellen Wietstock

Gerade hat ein Fernsehfilm die Goldene Lola des Deutschen Filmpreises gewonnen, dotiert mit 500.000 Euro Preisgeld aus der kulturellen Filmförderung. Eine hübsche Summe als Anschub­finanzierung für den nächsten – ja was nun, Kino- oder Fernsehfilm? Die Tatsache, dass Ich bin Dein Mensch, inszeniert von Maria Schrader, geschrieben von Jan Schomburg, zusammen mit der Regisseurin, einen beachtlichen Erfolg auf dem deutschen Kinomarkt erzielte und außerdem noch als deutscher Beitrag für den Auslands-Oscar ausgewählt wurde, wirft eine ganze Reihe von Fragen auf.

GENERATION TOCHTER: Filmförderung? Können wir vergessen.

Kurzmeldungen

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9. November 2021|

black box Nummer 298 August 2021

Sie entscheiden, was gefördert wird

von Ellen Wietstock

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagte die Regisseurin und Schauspielerin Franke Potente über die Gremien der deutschen Filmförderung folgendes: „Zugespitzt formuliert: Die Entscheidungsträger sind oft Männer einer gewissen Generation, die glauben, Frauen würden ständig frieren, weinen und ihre Tage haben. Und dass man ihnen deshalb kein Filmbudget anvertrauen kann.“ Was die Filmbudgets für Frauen angeht, stimmt der Eindruck schon, nur die Sache mit den Entscheidungsträgern stellt sich bei genauerem Hinsehen anders dar.

Die Mitglieder der deutschen Filmfördergremien (Stand: August 2021)

Über das Arbeiten mit Fernseh-Archivmaterial
von Ellen Wietstock

Das Filmjahr 2020 in Zahlen: Deutsche Filme im Kino

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Redaktions- und Anzeigenschluss ist der 22. September 2021.

 

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15. September 2021|

black box Nummer 297 Juni/Juli 2021

Schön wär’s: Die kulturelle Filmförderung als Impulsgeber

von Ellen Wietstock

Wer in diesen Tagen die Berichterstattung über das Festival von Cannes verfolgt und sich die Übersicht über die ausgewählten Filme im offiziellen Programm mit Angaben der Herkunftsländer anschaut, wird Deutschland vermissen. Denn das Festival gibt stets nur ein Land als Produktionsland an. Würden nämlich die koproduzierenden, das heißt, mitfinanzierenden Länder genannt, sähe die Sache schon ganz anders aus. In diesem Jahr waren deutsche Filmförderungsinstitutionen an zehn Wettbewerbsbeiträgen finanziell beteiligt. Die Festivalleitung von Cannes findet das offenbar nicht erwähnenswert, unsere Länderförderer hingegen schon (BKM und FFA halten sich dankenswerter-weise bei der Vergabe dieser ziemlich peinlichen Gütesiegel zurück).

Schön wär’s: Die kulturelle Filmförderung als Impulsgeber
Von Ellen Wietstock

Cannes 2021: Deutsches Geld, aber kein deutsches Regietalent
von Ellen Wietstock

Filmfestivals gegen Ende der Online-Ära oder gerade erst am Anfang?
Tanja C. Krainhofer befragt die Festivalmacher Daniel Sponsel und Adele Kohout nach ihren Erfahrungen.

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Redaktions- und Anzeigenschluss ist der 15. August 2021.

 

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30. Juni 2021|

black box Nummer 296 Mai 2021

Keine salomonische Lösung

von Ellen Wietstock

Nachdem bis Ende der 1980er-Jahre in Deutschland ausschließlich die Herstellung von Filmen gefördert wurde, setzte sich ausgehend von einem Pilotprojekt der selbstverwalteten Hamburger
Filmförderung die Erkenntnis durch, es reiche nicht, Filme zu produzieren, sondern man benötige für deren Absatz noch eine zusätzliche Förderung. Es dauerte nicht lange, bis sich auch die Lobby der größeren Produktions- und Verleihfirmen zu Wort meldete und deren Ansprüche formulierte. Es ging also nicht mehr darum, anspruchsvolle Filme mit speziellen Werbemaßnahmen beim Publikum bekannt zu machen, sondern auch und vor allem darum, das Mainstream-Kino noch mit jeweils sechsstelligen Beträgen bei der Auswertung auf dem einheimischen Kinomarkt zu unterstützen. Nach rund 30 Jahren Verleihförderpraxis sieht die Sache so aus: Der größte Anteil der Verleihförderung landet bei den großen Verleihunternehmen, der unabhängige Sektor des Verleihgeschäfts, rund 30 Verleiher, bringen die Filme für den Arthouse-Teilmarkt mit geringen Werbebudgets in die Kinos. Von den von der FFA verteilten Medialeistungen profitieren nahezu ausschließlich die sogenannten Marktführer für die Herausbringung von Unterhaltungsfilmen.

 

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20. Mai 2021|

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